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	<title>Dänemark</title>
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	<description>- Ich bin dann mal 12 Monate außer Landes</description>
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		<title>J(ung)e Woche</title>
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		<pubDate>Mon, 26 Jul 2010 11:21:25 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Martin</dc:creator>
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		<description><![CDATA[Um halb acht klingelte mein Wecker um zehn nach halb neun quälte ich mich dann aus dem Bett, ich hatte jetzt noch gute 50 Minuten um zu duschen, zu Frühstücken und meine Sachen zu packen, geschickter Weise hatte ich das Zelt schon am Vortag mehr oder weniger in seine Hülle gestopft so blieb mir das [...]<img alt="" border="0" src="http://stats.wordpress.com/b.gif?host=martindaenemark.wordpress.com&amp;blog=8917956&amp;post=192&amp;subd=martindaenemark&amp;ref=&amp;feed=1" width="1" height="1" />]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Um halb acht klingelte mein Wecker um zehn nach halb neun quälte ich mich dann aus dem Bett, ich hatte jetzt noch gute 50 Minuten um zu duschen, zu Frühstücken und meine Sachen zu packen, geschickter Weise hatte ich das Zelt schon am Vortag mehr oder weniger in seine Hülle gestopft so blieb mir das wenigstens erspart. Drei Minuten nach halb zehn stapfte ich dann mit meinem vollgepackten Rucksack (Mit dessen Ladung, so war ich überzeugt ich notfalls eine Weltreise unternehmen könnte.) aus der Haustür. Es ging in Richtung Bushaltestelle, wo die war wusste ich zum Glück so grob, ich hatte ja auch noch massig Zeit (27 Minuten). 17 Minuten später stand ich &#8222;hinterm Bahnhof&#8220; und merkte das diese Ortsangabe äußerst ungenau ist. Zwei vor zehn stand ich dann im Bus und es gab die erste positive Überraschung, Sarah Dedeu eine dänische Freiwillige die einmal die Woche im Cafe K gewesen war, kam auch mit und wies mir zugleich einen Platz neben einem blauen Schal zu. Der wurde später durch eine Freudnin Sarahs ersetzt, welche verschlafen und deswegen eine leicht Verspätung hatte. Wie sie mir heißer erzählte und dazu meinte, dass sie auf Festivals immer ihre Stimme verliert. Viel mehr sollte ich aber nicht mehr von ihr hören denn sie hatte noch ein wenig Schlaf nachzuholen. Ich fand nie heraus was sie eigentlich die Nacht vorher getrieben hatte. Ich las erstmal die ersten Seiten der dänischen Version des kleinen Prinzen und tat es dann ihr gleich, während ich mir vorstellte wie die Schlangen aus Anakonda 1 und2 wohl aussehen würden hätten sie einen Elefanten gefressen&#8230; &#8230; &#8230;<br />
Ein paar Stunden und Raststätten später, kamen wir in Lögumskloster an im Gegensatz zu Kopenhagen wo schon am Morgen die Sonne brannte, sah es hier nach sehr baldigem Regen aus. Wir beeilten uns deshalb zum Zeltplatz zukommen, dort angelangt brach es über uns herein. Keine Zehn Sekunden brauchte das Wasser sich den Weg durch meine Kleidung  zu bahnen, meine &#8222;Regenjacke&#8220; war irgendwo in meinem Rucksack. In einer kurzen Pause stellte ich mein Zelt auf um dann beim nächsten Regenguss feststellen zu können, dass seine Regenschutzqualitäten nicht sonderlich ausgeprägt waren. Das Gute war ich wurde nicht mehr direkt nass, war ich ja sowieso schon, das Schlechte jedoch es sammelten sich über all am Rand des Zeltes kleine Pfützen die munter größer wurden. Durch die geschlossene Zelttür tropfte es direkt. Ich hockte also in der Mitte meines Zeltes, fühlte mich wie auf einem sinkenden Schiff und plante wie ich meine Isomatte samt Schlafsack so hinlegen konnte, dass ich möglichst wenig nass wurde. Es sollte sich zum Glück herausstellen, dass der Rest der Woche bis auf einen kurzen kleinen Regenschauer absolut trocken werden sollte, so dass auch mein Zelt nachdem ich es wieder trockengelegt hatte eine halbwegs komfortable Unterkunft abgab.<br />
Wenig später brach ich mittlerweile mit &#8222;Regenjacke&#8220; auf Bjarne zu finden und damit herauszubekommen was ich die Woche eigentlich so treiben sollte (Außerdem hatte ich ein paar Sachen wie Besteck und Teller vergessen, soviel zum Thema Weltreise). Bis jetzt wusste ich nur folgendes: Ich befand mich in Lögumskloster auf &#8222;Ung Uge&#8220; (dän. junge Woche) irgendwo in Jütland, das Festival war ein Ferienlager für ca. 1000 jugendliche Christen, das von der Organisation veranstaltet wurde die auch hinter dem Cafe stand und ich sollte Bjarne helfen. Als ich Bjarne gefunden hatte erklärte er mir, dass ich ein paar Schichten als Wacht arbeiten sollte und dann immer wenn mir langweilig war ein paar kleinere Dinge erledigen, ansonsten sollte ich rumlaufen und mir das Festival anschauen.  Meine Nachtwachen waren recht ereignislos: Die hielten sich einfach alle an die Regeln meine Aufgabe bestand also darauf aufzupassen, dass die mysteriösen rumänischen Zigeuner nicht die Technik klauen. Ich glaube es gab nie solche Zigeuner. <br />
Meine Restlichen Aktivitäten waren: Eintrittskarten an Eltern beim Besucher Tag zu verkaufen, ziemlich habbich fast zehn Euro zu verlangen damit die Eltern ihre Kinder sehen können. Ok und natürlich auch noch der Rede einer Bischöfin lauschen. Aufzupassen das die Kids während sie durch ein &#8222;Spinnennetz&#8220; klettern nicht die Seile berühren. Und sagenhaft eine Eintrittskarte für ein Konzert eines angeblichen dänischen Newcomers zu verkaufen der auf dem Festival auftrat. Dann war ich noch Bühnen-Security, bei einer ziemlich guten Band. Ich hab Milchkästen gestapelt, also so als Turm auf dem ich saß, kam aber nicht sonderlich weit, genauso erfolglos nahm ich beim Papierfliegerweitwurf teil, die andren sahen auch alle etwas besessen aus. Erfolgreicher spielte ich Volleyball und Omnikin. Das ist ein Spiel bei dem man am meisten Punkte dadurch bekommt das die andren Fehler machen, größtenteils da sie vergessen Omnikin zu rufen bzw. es zu spät zu früh oder zu leise rufen. Ansonsten muss man nur aufpassen, dass ein ziemlich großer Ball nicht den Boden berührt und man immer richtig steht. Natürlich saß ich auch in den Verkündigungen wo über Glauben, Zweifel, Gott, Hoffnung und Wunder gesprochen wurde.  Als ein Afghanistanveteran meinte, er sei immer davon überzeugt gewesen das Gott auf seiner Seite war, da die andren ja eh alles nur Muslime waren, begann ich dann doch etwas an den mich Umgebenden zu zweifeln. Mittwoch machte ich mich dann zu meinem eigenen kleinen extra Ausflug auf. Ich hatte herausgefunden das Lögumskloster gar nicht soweit von Flensburg entfernt war und wollte Wiebke besuchen. Wir durchkämmten dann die Phenomenia oder so ähnlich, ein naturwissenschaftliches Erlebnismuseum für Kinder. Das Letztere war sehr wichtig, denn regelmäßig scheiterten Wiebke und ich an den Aufgaben. Ob es darum ginge Sehnen in einem Dinosaurierbein so anzubringen das es stand oder Segelroller gegen den Wind rollen zu lasen regelmäßig scheiteten wir an den kinderleichten Aufgaben. Was nur dazu führte das wir umso mehr freuten wenn wir dann doch mal was schafften wie eine Brücke aus Holzklötzchen zu bauen, Botschaften zu Morsen oder Lichter auszuschalten. An dem viel zu warmen Tag sah ich dann auch noch die Flensburger Innenstadt bevor ich wieder aufbrach erst nach Lögumskloster und nach zwei Tagen dort, an denen ich unter anderem die dänische Variante von Arschloch lernte, wieder hier her zurück nach Kopenhagen.</p>
<br />  <a rel="nofollow" href="http://feeds.wordpress.com/1.0/gocomments/martindaenemark.wordpress.com/192/"><img alt="" border="0" src="http://feeds.wordpress.com/1.0/comments/martindaenemark.wordpress.com/192/" /></a> <a rel="nofollow" href="http://feeds.wordpress.com/1.0/godelicious/martindaenemark.wordpress.com/192/"><img alt="" border="0" src="http://feeds.wordpress.com/1.0/delicious/martindaenemark.wordpress.com/192/" /></a> <a rel="nofollow" href="http://feeds.wordpress.com/1.0/gofacebook/martindaenemark.wordpress.com/192/"><img alt="" border="0" src="http://feeds.wordpress.com/1.0/facebook/martindaenemark.wordpress.com/192/" /></a> <a rel="nofollow" href="http://feeds.wordpress.com/1.0/gotwitter/martindaenemark.wordpress.com/192/"><img alt="" border="0" src="http://feeds.wordpress.com/1.0/twitter/martindaenemark.wordpress.com/192/" /></a> <a rel="nofollow" href="http://feeds.wordpress.com/1.0/gostumble/martindaenemark.wordpress.com/192/"><img alt="" border="0" src="http://feeds.wordpress.com/1.0/stumble/martindaenemark.wordpress.com/192/" /></a> <a rel="nofollow" href="http://feeds.wordpress.com/1.0/godigg/martindaenemark.wordpress.com/192/"><img alt="" border="0" src="http://feeds.wordpress.com/1.0/digg/martindaenemark.wordpress.com/192/" /></a> <a rel="nofollow" href="http://feeds.wordpress.com/1.0/goreddit/martindaenemark.wordpress.com/192/"><img alt="" border="0" src="http://feeds.wordpress.com/1.0/reddit/martindaenemark.wordpress.com/192/" /></a> <img alt="" border="0" src="http://stats.wordpress.com/b.gif?host=martindaenemark.wordpress.com&amp;blog=8917956&amp;post=192&amp;subd=martindaenemark&amp;ref=&amp;feed=1" width="1" height="1" />]]></content:encoded>
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		<title>Muss &#8211; Blogeintrag  &#8211; schreiben</title>
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		<pubDate>Wed, 30 Jun 2010 10:57:30 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Martin</dc:creator>
				<category><![CDATA[Uncategorized]]></category>

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		<description><![CDATA[So,  mittlerweile habe ich es höchstwahrscheinlich geschafft und auch den letzten meiner Leser vergrault, entweder durch meinen Essensfetischismus, meine Themenwahl oder aber das phaseweise Nichtschreiben. Deshalb wird dieser Blogeintrag wohl, entweder für den absolut harten Kern der einfach alles liest oder für den Zukunftsmartin als Erinnerung. Warum habe so lange nicht geschrieben? Mein letzter Blogeintrag [...]<img alt="" border="0" src="http://stats.wordpress.com/b.gif?host=martindaenemark.wordpress.com&amp;blog=8917956&amp;post=187&amp;subd=martindaenemark&amp;ref=&amp;feed=1" width="1" height="1" />]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>So,  mittlerweile habe ich es höchstwahrscheinlich geschafft und auch den letzten meiner Leser vergrault, entweder durch meinen Essensfetischismus, meine Themenwahl oder aber das phaseweise Nichtschreiben. Deshalb wird dieser Blogeintrag wohl, entweder für den absolut harten Kern der einfach alles liest oder für den Zukunftsmartin als Erinnerung.<br />
Warum habe so lange nicht geschrieben? Mein letzter Blogeintrag war kurz vor dem Abschlussseminar das jetzt schon wieder ne ziemliche Weile her ist. Darüber wollte ich zwar ab und an schreiben aber ich war nie so sonderlich in der Stimmung dafür. Allein der Gedanke an das Seminar vertrübt mir die Stimmung, nicht dass das Seminar an sich blöd war, (allein schon das Essen war super.) Nein ich kann mich bis heute nicht so richtig mit dem ersten Teil des Wortes anfreunden &#8222;Abschluss&#8220;. Für mich traf dieser Teil auch überhaupt nicht zu denn nach dem Wochenende verblieben mir noch zwei Monate in Kopenhagen. Ich bin kein sonderlich großer Freund von Fehlbezeichnungen, wie ich in einem früheren Blogeintrag schon einmal da gelegt habe, aber was mich eigentlich stört ist, dass es dann für ein paar Leute doch das Ende war, also nicht das absolute endgültige Ende, wie die letzte Seite eines Buches. Nein, das Ende des Dänemarkaufenthaltes, eher so ein Kapitellende. Nach dem man sich beeilt das nächst Kapitel anzufangen und am Ende des Buches gar nicht mehr weiß was genau, wann, wo auf welcher Seite passiert ist.<br />
Für mich bedeute dieses Kapitellende, aber viel mehr das plötzlich ein paar Leute weg waren, die gerne noch ein Wenig länger hätten bleiben können, damit fühlte sich Kopenhagen auf einmal so leer an. Es sind zwar immer noch Leute da, aber na ja der Eintrag ist ja schon gespickt mit unglaublich schlechten Bildhaften vergleichen also hier gleich noch einer: Wenn man eine Merci Packung zur Hälfte aufgegessen hat, spielt es keine Rolle welche man schon gegessen hat und welche nicht sie sieht plötzlich unglaublich leer aus und man wird ein wenig traurig.  Ui, war dieser Vergleich schlecht, aber ich müsst diesen Text ja nicht interpretieren.<br />
Jetzt will ich aber doch noch über das Seminar berichten, das an sich eigentlich ganz schön war. Es fand, bis auf den ersten Tag, an dem wir als Kinderanimateure von anderen Kinderanimateuren animateurt wurden, in dem alten Diakonissenerholungshaus in Nordseeland ca. 30m von Meer entfernt wenn man im Zelt geschlafen hat waren es nur noch 27,5. Wo wir auch schon bei den Zelten wären auch wenn es theoretisch genügend Schlafmöglichkeiten im Haus gegeben hätte, man hätte sich irgendwo auf den Boden legen können. Gab es die Möglichkeit im Zelt zu übernachten, was nur auf den ersten Blick ungemütlich klingt denn da nur 5 Leute im Zelt schlafen wollten, gab es reichlich Isomatten, Schlafsäcke, Liegestuhlauflagen, Platz  und Decken für alle.  So, errichtete ich mir folgende Schlafstelle:<br />
<a href="http://martindaenemark.files.wordpress.com/2010/06/abschlussseminar.jpg"><img class="aligncenter size-medium wp-image-188" title="Skizze" src="http://martindaenemark.files.wordpress.com/2010/06/abschlussseminar.jpg?w=300&#038;h=258" alt="" width="300" height="258" /></a> Ja, ansonsten hatten wir auf dem Seminar viel freie Zeit um uns voneinander zu verabschieden und Doppelkopf zu lernen und zu spielen und sich zu ärgern immer vor letzten Stich die falsche Karte zu wählen(diese Aktivität wurde hauptsächlich von einer Person ausgeführt), dann war noch der Eurovision Songcontest. Bei dem wir  aus verschiedenen Nationen Europas stammend zusammen saßen. Am Anfang haben sich die Deutschen noch gefreut Punkte zu bekommen, war ja eher ungewöhnlich, aber als sich dann heraus kristallisierte, dass wir gewinnen, wurde uns das allen etwas peinlich. An mehr kann ich mich auch nicht mehr erinnern zumindest nicht so genau. Deswegen ein paar kurze Impressionen zum Schluss: Wir waren am Strand, am Hafen, sind auf Steinen rumgehüpft, haben gerillt, haben davor Unmengen Grillanzünder und irgendein Putzmittel was leicht entflammbar war in den Grill gekippt, wir waren auf einem Leuchtturm, in einer Kirche´, sind durch ein Schloss gelaufen(gerannt) um in den Park zu kommen. Ja, das wars so grob.</p>
<br />  <a rel="nofollow" href="http://feeds.wordpress.com/1.0/gocomments/martindaenemark.wordpress.com/187/"><img alt="" border="0" src="http://feeds.wordpress.com/1.0/comments/martindaenemark.wordpress.com/187/" /></a> <a rel="nofollow" href="http://feeds.wordpress.com/1.0/godelicious/martindaenemark.wordpress.com/187/"><img alt="" border="0" src="http://feeds.wordpress.com/1.0/delicious/martindaenemark.wordpress.com/187/" /></a> <a rel="nofollow" href="http://feeds.wordpress.com/1.0/gofacebook/martindaenemark.wordpress.com/187/"><img alt="" border="0" src="http://feeds.wordpress.com/1.0/facebook/martindaenemark.wordpress.com/187/" /></a> <a rel="nofollow" href="http://feeds.wordpress.com/1.0/gotwitter/martindaenemark.wordpress.com/187/"><img alt="" border="0" src="http://feeds.wordpress.com/1.0/twitter/martindaenemark.wordpress.com/187/" /></a> <a rel="nofollow" href="http://feeds.wordpress.com/1.0/gostumble/martindaenemark.wordpress.com/187/"><img alt="" border="0" src="http://feeds.wordpress.com/1.0/stumble/martindaenemark.wordpress.com/187/" /></a> <a rel="nofollow" href="http://feeds.wordpress.com/1.0/godigg/martindaenemark.wordpress.com/187/"><img alt="" border="0" src="http://feeds.wordpress.com/1.0/digg/martindaenemark.wordpress.com/187/" /></a> <a rel="nofollow" href="http://feeds.wordpress.com/1.0/goreddit/martindaenemark.wordpress.com/187/"><img alt="" border="0" src="http://feeds.wordpress.com/1.0/reddit/martindaenemark.wordpress.com/187/" /></a> <img alt="" border="0" src="http://stats.wordpress.com/b.gif?host=martindaenemark.wordpress.com&amp;blog=8917956&amp;post=187&amp;subd=martindaenemark&amp;ref=&amp;feed=1" width="1" height="1" />]]></content:encoded>
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		<title>&#8222;Weiter atmen das ist der Trick&#8220;</title>
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		<pubDate>Wed, 26 May 2010 19:57:47 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Martin</dc:creator>
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		<description><![CDATA[Gimli Gloinson hatte mit diesem Satz wohl das Wichtigste zusammengefasst, was man braucht um über die Steppen Rohans zu rennen, oder aber auch einen Marathon zu laufen. Dieser Spruch ging mir nicht mehr aus dem Kopf, als ich mich am Vorabend des 23. Mai mit dem unguten Gefühl ins Bett legte, welches man hat oder [...]<img alt="" border="0" src="http://stats.wordpress.com/b.gif?host=martindaenemark.wordpress.com&amp;blog=8917956&amp;post=180&amp;subd=martindaenemark&amp;ref=&amp;feed=1" width="1" height="1" />]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Gimli Gloinson hatte mit diesem Satz wohl das Wichtigste zusammengefasst, was man braucht um über die Steppen Rohans zu rennen, oder aber auch einen Marathon zu laufen. Dieser Spruch ging mir nicht mehr aus dem Kopf, als ich mich am Vorabend des 23. Mai mit dem unguten Gefühl ins Bett legte, welches man hat oder zumindest ich immer habe, wenn ich auf einen Vortrag am nächsten Morgen nicht ganz so gut vorbereitet bin. Seltsamerweise stand überhaupt kein Vortrag an und vorbereitet war ich auch ziemlich gut, ich würde sogar sagen ich habe mich selten so gut auf etwas vorbereitet, denn Laufen übe ich ja schon seit fast 19 Jahren, da sollten ja keine Probleme mehr auftreten. Außerdem hatte ich tolle Pläne geschmiedet, damit nicht all zu viel schiefgehen kann. 1.) Am Morgen vor dem Lauf würde ich ein einzelnes Glas Vita Cola Schwarz trinken, mein absolutes Lieblingsgetränk voll mit Koffein und Zucker. Nach fast neunmonatigem Entzug, würde allein der Geschmack mich für einen ganzen Tag positiv stimmen. 2.) Mein Handy  a) war voller Musik b)hatte ein Hörbuch und c) einen Ordner mit dem Titel Gute Musik hinter dem sich folgende etwas seltsame Zusammenstellung befand:  <a title="Laura" href="http://video.google.com/videoplay?docid=-7324673824411168262#" target="_blank">Flogging Molly; Laura</a>,  <a title="Alles Neu" href="http://www.youtube.com/watch?v=qdtLCfEcPL4" target="_blank">Peter Fox; Alles Neu</a>,  <a title="Folks not Dead" href="http://www.youtube.com/watch?v=NAjMqqKLYfw" target="_blank">Fiddler’s Green; Flock&#8217;s Not Dead</a>,  <a title="Rosenrot" href="http://www.youtube.com/watch?v=AR3Rk0Ry8oc" target="_blank">Rammstein; Rosenrot</a>, <a title="Nur zu Besuch" href="http://www.youtube.com/watch?v=sOzMWu0awMY&amp;feature=related" target="_blank">Die Toten Hosen; Nur zu Besuch</a>, <a title="Gummi Bären" href="http://www.youtube.com/watch?v=IrpRhSmyvC4" target="_blank">Der Titelsong der Gummibärenbande auf Französisch</a>, <a title="Knallwach" href="http://www.youtube.com/watch?v=saFABN2QW08" target="_blank">Jan Hegenberg; Knallwach</a>, <a title="Journey man" href="http://www.youtube.com/watch?v=ejyoYRxjdnc" target="_blank">Korpiklaani; Journey man</a>, <a title="Verdammt ich leib dich" href="http://www.youtube.com/watch?v=G02xoDwBrIU" target="_blank">Mathias Riem; Verdammt ich lieb dich</a>, <a title="Schimmliges Brot" href="http://www.youtube.com/watch?v=1uPf_wBmNNY" target="_blank">Foyer des Arts; Schimmliges Brot</a>, <a title="B.Y.O.B." href="http://www.youtube.com/watch?v=2_ruRSCW7B4" target="_blank">System of a down; B.O.Y.B.</a>, <a title="Fliegerlied" href="http://www.youtube.com/watch?v=R-_xXfjB3AM" target="_blank">Tim Tourped; Fliegerlied</a> und die <a title="1942" href="http://www.youtube.com/watch?v=YkSBz2Ih3xw" target="_blank">Lademuisk von Battlefield 1942</a>. 4.) Geheimplan Hund<br />
Es konnte also eigentlich gar nichts schief gehen, so fühlte ich mich am nächsten Morgen auch schon viel besser, nicht das ich gut geschlafen hätte, die Vita Cola, hatte ihren Teil der Aufgabe schon erfüllt und Edith (bekannt als wütende Besitzerin eines Hundes) hatte mir im Treppenhaus noch von einer Messerstecherei vor unserer Haustür in der vergangen Nacht erzählt und mir viel Glück gewünscht.<br />
Meine Laune besserte sich zusehends, da ich immer mehr anderen Läufern auf meinem Weg zum Start begegnete und die alle mindestens so aufgeregt aussahen wie ich mich fühlte. Nun hatte ich viel mehr das Gefühl einen Aufsatz schreiben zu müssen und anders als Vorträge konnte ich denen immer recht entspannt entgegensehen, entweder es klappt oder es geht schief. Auf jeden Fall hat man genug Zeit Süßigkeiten in sich rein zu stopfen.<br />
Am Start angekommen hatte ich noch ne Stunde Zeit, mich mental vorzubereiten und meine Mitstreiter zu beobachten. Ich kam aus dem Grinsen nicht mehr raus, irgendwie war das alles total bescheuert. Warum läuft man 42,195km, nach einer Legende in der jemand 40 gelaufen ist und danach tot umfiel? Für die Sinnfrage war es etwas reichlich spät, so gab ich  damit zufrieden das die meisten meiner Mitstreiter auch noch ziemlich bescheuert aussahen mit ihren Energieriegelgürteln und Ipodhaltern (ich trug mein Handy in der Hand und mein selbst genähter Trinkflaschenhalter lag  in der WG), auch die Laufhosen und Kompressionsstrümpfe bestätigten mich in der Haltung das nichts gegen gute Schuhe einzuwenden ist, aber man irgendwann auch gleich mit dem Auto fahren könnte.<br />
Irgendwann ging es dann sogar mal los, ca. 7 Minuten später lief schließlich auch ich los, das Startfeld war ziemlich groß. Die ersten Kilometer versuchte ich irgendwen zu finden mit oder hinter dem ich herlaufen konnte, dies war aber um einiges schwerer als gedacht, nicht nur das es so viele Leute gab, sie liefen auch alle unterschiedlich schnell. Dazu kam dann noch, dass ich weder hinter einer Frau noch hinter einem Mann herlaufen konnte. Das eine begründete sich mit meinem Ego und schlechten Erfahrungen, dass andere mit der Angst größere psychische Schäden davon zu tragen, Läuferhosen sollten verboten werden. Deswegen kamen mir die Zeitluftballons entgegen, von 3h bis 4,5h Stunden Zielzeit, gab es für jede Viertelstunde Läufer mit Luftballons die das Tempo vorgaben, ich trappte also vor mich hin und versuchte die 4h Luftballons nicht vollkommen aus dem Blick zu verlieren. Nach ca. 5km gab es die erste Abwechslung ein Wasserstand, als ich mir zwei Becher erkämpft hatte, lernte ich das man nur einen braucht, denn nachdem ich den ersten getrunken bzw. beim dem Versuch über mich geschüttet hatte, konnte ich den anderen nicht auch noch trinken, so lief ne Weile mit ihm vor mich hin bis ich es geschafft hatte in irgendwie gleichmäßig über die Strecke zu verschütten. Ansonsten waren die ersten 20km recht ereignislos ich verpasste den Fruchtstand, was ziemlich ärgerlich war, fand heraus das es bei den Trinkständen am Ende Powerrade gab, eine neonblaue ziemlich künstliche, ziemlich süße Flüssigkeit die ziemlich klebt wenn man sie über sich verschüttet und ansonsten einen am Laufen hält. Dann kam es bei Kilometer 9 zu meinem persönlichen Highlight des Laufes ein kleines Kind am Straßenrand, gab mir einen Keks, viel besser als Bananen. Bei Kilometer 18 stellte ich fest das ich schon ziemlich erschöpft war, nicht beunruhigend, aber wenn man die Hälfte noch vor sich hat, auch nicht besonders aufbauend, nun schaltete ich meine Kopfhörer endlich ein, bisher war ich ohne akustische Unterstützung gelaufen, da ich nicht wusste wie lang mein Akku halten würde, und vertiefte mich in Walter Mörs Stadt der träumenden Bücher, nun gingen mir die vielen Leute am Straßenrand die jubelten fast auf die Nerven, ich verstand immer nur die Hälfte von dem was vorgelesen wurde und musste mir den Rest selbst ausdenken. Nach 30 Kilometern gab ich den Versuch was zu verstehen auf und stellte fest, dass ich mich noch genauso fühlte wie nach 18, das überraschte mich positiv, denn ich hatte erwartet demnächst zusammen zu brechen. Die Leute mit den 4h Stunden Luftballons kamen auch immer näher, während die Zahl der Leute an denen ich vorbei lief nun deutlich die überwog die an mir vorbeikamen, alles sehr gute Zeichen. Ich begann die Kilometer runterzuzählen, als es weniger als Zehn übrig war, dachte ich mir dass erste Mal, dass es wirklich gut gehen könnte. Dann erhielt ich plötzlich ne SMS. Sarah wollte wissen wie es gelaufen war. Etwas optimistisch nach 3,5 Stunden, ich schrieb ihr nicht zurück, dabei wäre ich höchstwahrscheinlich in irgendwen reingelaufen und der hätte mir das dann übel genommen. Kurz darauf, bekam ich ne SMS von Nils, der mir mitteilte wo er mit Wiebke, Karin und Nina zusammen stand, kurz dachte ich, da schon vorbei gelaufen zu sein und ärgerte mich darüber zu schnell zu sein.  Glücklicherweise stellte sich das als Fehler heraus, so traf ich kurz darauf die anderen, welche sich dazu entschieden neben mir her zu radeln und Wiebke verwickelte mich in ein Gespräch über den Lauf, was die anderen Läufer irritiert haben dürfte, schließlich rief ich in Deutsch über die halbe Straße, wir verabredeten uns am Ziel. Nun waren nur noch vier Kilometer übrig, ich schaltete die Gute Musik ein und war vollkommen high, ich weiß nicht genau was es war, das Powerrade hat sicher eine Rolle gespielt, aber auch mein Körper hatte sich dazu entschieden Haufenweise euphorisierendes Zeug in meine Blutbahn zukippen. Ich wahr fröhlich und fit, so beschleunigte ich die letzten Kilometer sogar noch ein wenig während in meinen Ohren, Peter Fox von Korpiklaani abgelöst wurde. Über die letzte Brücke, auf die Zielgerade, nun kam es zu Geheimplan Hund. Ich weiß nicht wem von euch Pawlow was sagt, aber die letzten 3 Monate hatte ich jedes mal auf den letzten zwei/dreihundert Metern ein Lied gehört und war gleichzeitig dazu war ich losgesprintet, schon als die ersten Töne von <a title="How to save a life" href="http://www.youtube.com/watch?v=rYv12SuexCQ" target="_blank">„How to save a life“</a> in meine Ohren drangen zog ich noch mal an, keiner außer mir wird einer Änderung der Geschwindigkeit bemerkt haben, dazu war ich dann wohl doch schon zu kaputt. &#8222;Step one you say we need to talk. He walks you say sit down it&#8217;s just a talk.  He smiles politely back at you. You stare politely right on through. Some sort of window to your right As he goes left and you stay right Between the lines of fear and blame You begin to wonder why you came.&#8220; 10 m vor dem Ziel, fiel mir dann plötzlich ein das ich etwas Wichtiges vergessen hatte. „Where did I go wrong, I lost a friend. Somewhere along in the bitterness And I would have stayed up with you all night<br />
Had I known how to save a life.” Ich hatte keine Abschlusspose, für ne Hechtrolle war zu wenige Platz und zu wenig Energie, einfach da stehen und sich freuen auch blöd, ich entschloss mich zu einem kleinen etwas blöd aussehenden  Hüpfer und beließ es dabei. Es war vorbei, ich war froh, erleichtert, erschöpft aber in erster Linie einfach froh. Etwas später mit einer albernen Medaille um den Hals und einer Plastikplane zum Warmhalten über den Schultern blickte ich aufs Wasser und aß einen Joghurt. (Sorry Jule)<br />
Ich war froh einfach froh.</p>
<br />  <a rel="nofollow" href="http://feeds.wordpress.com/1.0/gocomments/martindaenemark.wordpress.com/180/"><img alt="" border="0" src="http://feeds.wordpress.com/1.0/comments/martindaenemark.wordpress.com/180/" /></a> <a rel="nofollow" href="http://feeds.wordpress.com/1.0/godelicious/martindaenemark.wordpress.com/180/"><img alt="" border="0" src="http://feeds.wordpress.com/1.0/delicious/martindaenemark.wordpress.com/180/" /></a> <a rel="nofollow" href="http://feeds.wordpress.com/1.0/gofacebook/martindaenemark.wordpress.com/180/"><img alt="" border="0" src="http://feeds.wordpress.com/1.0/facebook/martindaenemark.wordpress.com/180/" /></a> <a rel="nofollow" href="http://feeds.wordpress.com/1.0/gotwitter/martindaenemark.wordpress.com/180/"><img alt="" border="0" src="http://feeds.wordpress.com/1.0/twitter/martindaenemark.wordpress.com/180/" /></a> <a rel="nofollow" href="http://feeds.wordpress.com/1.0/gostumble/martindaenemark.wordpress.com/180/"><img alt="" border="0" src="http://feeds.wordpress.com/1.0/stumble/martindaenemark.wordpress.com/180/" /></a> <a rel="nofollow" href="http://feeds.wordpress.com/1.0/godigg/martindaenemark.wordpress.com/180/"><img alt="" border="0" src="http://feeds.wordpress.com/1.0/digg/martindaenemark.wordpress.com/180/" /></a> <a rel="nofollow" href="http://feeds.wordpress.com/1.0/goreddit/martindaenemark.wordpress.com/180/"><img alt="" border="0" src="http://feeds.wordpress.com/1.0/reddit/martindaenemark.wordpress.com/180/" /></a> <img alt="" border="0" src="http://stats.wordpress.com/b.gif?host=martindaenemark.wordpress.com&amp;blog=8917956&amp;post=180&amp;subd=martindaenemark&amp;ref=&amp;feed=1" width="1" height="1" />]]></content:encoded>
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		<title>Das Kopenhagen, das ich niemlas hatte</title>
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		<pubDate>Mon, 17 May 2010 08:40:08 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Martin</dc:creator>
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		<description><![CDATA[Als ich erwachte, musste ich mich erstmal orientieren. Mein leicht steifer Hals lies darauf schließen, dass es nicht in meinem Bett war. Dann fiel mir wieder die Uhr auf, deren Ticken mich ein paar Stunden früher fast in den Wahnsinn getrieben hatte. Erstmal raus finden wie spät es ist, ohne Brille blieb mir nur das [...]<img alt="" border="0" src="http://stats.wordpress.com/b.gif?host=martindaenemark.wordpress.com&amp;blog=8917956&amp;post=178&amp;subd=martindaenemark&amp;ref=&amp;feed=1" width="1" height="1" />]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Als ich erwachte, musste ich mich erstmal orientieren. Mein leicht steifer Hals lies darauf schließen, dass es nicht in meinem Bett war. Dann fiel mir wieder die Uhr auf, deren Ticken mich ein paar Stunden früher fast in den Wahnsinn getrieben hatte. Erstmal raus finden wie spät es ist, ohne Brille blieb mir nur das Raten. Entweder kurz vor eins oder kurz nach 9. Das Letztere passte viel besser in meinen Zeitplan, deswegen entschloss ich mich dafür. Erstmal ins Bad, da schien Hanna aber noch nicht ganz fertig zu sein, also wieder zurück ins Wohnzimmer (mein Schlafplatz) und möglichst beschäftigt wirken. Wie macht man das Schlaftrunken, mit einem Handtuch um die Hüfte, ohne irgendwas zu tun? Ich kniete mich vor meinen Reiserucksack, was nicht um bedingt so brillant (Das wird wirklich nur mit einem i geschrieben verrückt.) war, kurz darauf kam Hanna rein und sagte mir ich könnte ins Bad, wenn ich wollte. Super, gerettet.  Kurz darauf, angezogen, voller Lebensenergie mit dem Laptop auf dem Schoß die Nachrichten studierend, hatte ich meine zweite Begegnung mit Hanna. Sie stellte sich vor, entschuldigte sich für den Lärm den sie veranstaltet hatte, der mich kaum gestört hatte, also so wenig wie einen per Hand aufgeschäumte Milch, durch heftiges Schlagen auf die Herdplatte mit einem großen Löffel (so klang es zumindest) einen stören kann. Hanna verabschiedete sich wünschte mir noch nenn schönen Aufenthalt und verschwand. Kurz darauf war auch Nils wach, mein eigentlicher Gastgeber, ein anderer deutscher Freiwilliger. Nils arbeitet in einer schwedischen Kirchgemeinde in Göteborg, damit wäre dann auch geklärt wo ich eigentlich war. Hanna war seine finnische Mitbewohnerin, die ich nach dieser etwas peinlichen Begegnung am Morgen nicht wieder sehen sollte.<br />
Ich war ja aber auch nicht gekommen um mich vor Finninnen zu blamieren sondern um mir die Stadt anzuschauen, in welche ich mich schon am Vortag verliebt hatte. Göteborg hat all das, was Kopenhagen niemals haben wird. Von oben betrachtet sieht es weniger aus wie eine Stadt mit 500.000 Einwohnern, es gleicht vielmehr ein paar Häusern und Dörfern die sich in einem Park verirrt haben. Aber viel wichtiger ist die Tatsache, dass man es sich von oben anschauen kann, ja, es gibt Hügel.  Am Donnerstag waren Nils und ich ein Wenig auf diesen rumgekraxelt,  ich hatte meinen ersten und meinen zweiten Elch gesehen, leider beide in Gefangenschaft und im botanischen Garten gelernt was eine Calla  ist. Heute ging es mit der Straßenbahn, die so schön alt und gemütlich durch die Gegend tuckert, dass man eigentlich nie wieder aussteigen will, in Richtung Schären. Diese Inseln vor der Küste Göteborgs kann man, wie für Inseln üblich, am Besten mit dem Boot erreichen.<br />
Dort angekommen fand ich gleich ein paar neue Gründe im Lotto zu gewinnen, so ein Häuschen in dieser Lage, muss zumindest im Sommer einfach herrlich sein.<br />
Am Samstag goss es dann leider wie aus Gießkannen, was jedoch auch eine gute Sache hatte, ich entdeckte den praktischen Nutzen eines Regenschirms, gleichzeitig stellte ich fest, das sie gar nicht so total bescheuert aussehen müssen wie ich immer dachte, dazu eine kleine Ausführung:<br />
Knarrend öffnet sich die Tür der Straßenbahn. Schlak! Nach einem kurzen Knopfdruck fährt sich der Regenschirm aus und ragt nun gute 50 cm aus dem Wagon hinaus. 21,22 Eine kleine nicht zu lange, aber auch nicht zu kurze Pause. Schwup! Der Schirm entfaltet sich. Noch in der Entpuppung, tritt man aus der Bahn und schwingt den kleinen Schutzschirm elegant aus der Horizontalen in die Vertikale. Noch bevor man den nassen Boden berührt ist das Kunstwerk vollendet. Hätte man keinen Reiserucksack auf dem Rücken, sähe man sicher auch fast gar nicht bescheuert aus.<br />
Trotz meiner neuen Vorliebe verbrachten wir den Tag lieber im Inneren eines Museums, diese Idee hatte leider nicht nur wir, so schlugen wir uns im Universeum, mit ganz vielen Kinderwagenschiebenden Familien rum, die meinten, dass diese Einrichtung sie als Zielgruppe hat. Stimmt vielleicht auch, aber ich fand es auch ganz interessant einem Sägefisch aus der Nähe zu betrachten, meine Reaktionen im Bremstest zu testen und Codes zu knacken. Obwohl ich sagen muss, das der Sturmsimulator schon ziemlich lahm war, die sollten alle mal im Winter nach Skagen gehen, dann wissen sie was Wind bedeutet.<br />
So, das wäre geschafft ein Blogeintrag vollkommen ohne Essen. Also bis auf diesen Satz.</p>
<br />  <a rel="nofollow" href="http://feeds.wordpress.com/1.0/gocomments/martindaenemark.wordpress.com/178/"><img alt="" border="0" src="http://feeds.wordpress.com/1.0/comments/martindaenemark.wordpress.com/178/" /></a> <a rel="nofollow" href="http://feeds.wordpress.com/1.0/godelicious/martindaenemark.wordpress.com/178/"><img alt="" border="0" src="http://feeds.wordpress.com/1.0/delicious/martindaenemark.wordpress.com/178/" /></a> <a rel="nofollow" href="http://feeds.wordpress.com/1.0/gofacebook/martindaenemark.wordpress.com/178/"><img alt="" border="0" src="http://feeds.wordpress.com/1.0/facebook/martindaenemark.wordpress.com/178/" /></a> <a rel="nofollow" href="http://feeds.wordpress.com/1.0/gotwitter/martindaenemark.wordpress.com/178/"><img alt="" border="0" src="http://feeds.wordpress.com/1.0/twitter/martindaenemark.wordpress.com/178/" /></a> <a rel="nofollow" href="http://feeds.wordpress.com/1.0/gostumble/martindaenemark.wordpress.com/178/"><img alt="" border="0" src="http://feeds.wordpress.com/1.0/stumble/martindaenemark.wordpress.com/178/" /></a> <a rel="nofollow" href="http://feeds.wordpress.com/1.0/godigg/martindaenemark.wordpress.com/178/"><img alt="" border="0" src="http://feeds.wordpress.com/1.0/digg/martindaenemark.wordpress.com/178/" /></a> <a rel="nofollow" href="http://feeds.wordpress.com/1.0/goreddit/martindaenemark.wordpress.com/178/"><img alt="" border="0" src="http://feeds.wordpress.com/1.0/reddit/martindaenemark.wordpress.com/178/" /></a> <img alt="" border="0" src="http://stats.wordpress.com/b.gif?host=martindaenemark.wordpress.com&amp;blog=8917956&amp;post=178&amp;subd=martindaenemark&amp;ref=&amp;feed=1" width="1" height="1" />]]></content:encoded>
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		<title>Tag en kiks og tør dine øje.</title>
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		<pubDate>Mon, 10 May 2010 09:29:51 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Martin</dc:creator>
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		<description><![CDATA[&#8222;Nimm einen Keks und trockne deine Augen&#8220;, dieses nicht immer ganz ernst zu nehmende dänische Sprichwort, passt so wunderbar, zu Sarah und meinem Versuch mit dem Fahrrad ins ca. 40km entfernte Strøby Egede zu radeln.  Dieser kleine Ort von dem ihr höchstwahrscheinlich noch nie etwas gehört habt und auch nie wieder etwas hören werdet, liegt [...]<img alt="" border="0" src="http://stats.wordpress.com/b.gif?host=martindaenemark.wordpress.com&amp;blog=8917956&amp;post=175&amp;subd=martindaenemark&amp;ref=&amp;feed=1" width="1" height="1" />]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>&#8222;Nimm einen Keks und trockne deine Augen&#8220;, dieses nicht immer ganz ernst zu nehmende dänische Sprichwort, passt so wunderbar, zu Sarah und meinem Versuch mit dem Fahrrad ins ca. 40km entfernte Strøby Egede zu radeln.  Dieser kleine Ort von dem ihr höchstwahrscheinlich noch nie etwas gehört habt und auch nie wieder etwas hören werdet, liegt südlich von Kopenhagen und ist ein verschlafenes Vorstädtchen wie aus dem Bilderbuch, deswegen wollten wir da aber nicht hin, viel mehr wollten wir zu den anderen Kopenhagenerfreiwilligen, warum die jedoch an dieses Wochenende in einem Haus der Pfadfinder verbrachten, weiß ich nicht so genau. Ich nehme an, weil sie es konnten, wie auch immer wir waren also Freitagabend mit bepackten Fahrrädern bereit zu unserem Campingwochenende aufzubrechen, als welches das ganze ursprünglich mal geplant war. Keine Sorge ich blicke da auch nicht ganz durch.<br />
Frohen Mutes, mit „cyklekits“ meiner Chefin ausgerüstet, sprich mit Keksen und Riesen, starten wir so ca. halb sieben. Doch schon nach einer halben Stunde stand fest, dass Sarahs Knie diese Fahrt niemals überleben würden und ohne Sarahs Knie machte das Ganze irgendwie nicht so viel Sinn, etwas enttäuscht, suchten wir uns die nächste S-Bahn Station und freuten uns Kekse zu haben um unsere Tränen zu trocknen, doch es kam noch schlimmer in Valby stellten wir fest, dass die einzige Möglichkeit nach Strøby Egede zu kommen darin bestand wieder zum Hauptbahnhof zurück zu fahren, nach einer Stunde waren wir also geschätzt 1 km Luftlinie von der WG entfernt und konnten es kaum erwarten endlich im Zug Kekse zu essen. Dann schafften wir es noch kurz uns durch geschickte fehl bzw. nicht Benutzung von Aufzügen zu verlieren, während Sarah mich in der Gepäckaufbewahrung suchte, stand ich in der Haupthalle vor dem falschen Aufzug und hoffte darauf das die Frau mit dem Kinderwagen Sarah sagte, dass sie wieder zurück kommen müsste, was sie nicht tat, weil sie Sarah nie begegnete und diese ziemlich frustrierte. Endlich im Zug bemerkte ich, dass ich kein Abendessen gegessen hatte, schnell waren alle Kekse weg und ich immer noch hungrig und dadurch ziemlich missmutig. Wir waren endlich in einem Zug, welcher sogar  in die richtige Richtung fuhr, von Köge mussten wir die letzten Kilometer dann doch wieder auf dem Fahrrad zurücklegen, da Sarah aber endlich ankommen wollte und ich die leise Hoffnung hatte was zu Essen zu bekommen überwunden wir auch noch dieses letzte Hindernis.  Der Rest des Wochenendes verging dann wie im Flug, es gab was zu Essen, ich war glücklich, am Samstag machte ich mich mit Thiemo auf am Strand zu joggen, was dann zumindest die ersten Kilometer eher parkour anmutete, denn dummerweise bestand der Strand nicht nur aus Sand sondern aus, Steinblockaden, Bootsauslegern aus jedwedem Material in allen denkbaren Formen, Mauern, Hunden und so Zeugs eben. Da Thiemo beim überwinden der Hindernisse schneller war als ich, blieben mir die graden Abschnitte um wieder aufzuholen, wodurch Thiemo angespornt wurde wieder schneller über die Steine zu kraxeln, sprich wir wurden eher schneller als langsamer.  Irgendwann kamen wir glücklicher Weise aus der Ortschaft hinaus und konnten &#8222;gemütlich&#8220; am Strand weiter laufen, bis wir dann auf den letzten Kilometern sogar einen Waldpfad entdeckten, und die größte Ansammlung von Schwänen der Welt, die sich alle vor einer Klippe in Südseeland verstecken, das Wetter war super, die Landschaft und vor allem  der Untergrund atem(be)raubend.<br />
Wieder zurück waren wir nicht wirklich zu sonderlich viel bewegender Tätigkeit fähig, das große Abenteuer noch zum Supermarkt und wieder zurück zu laufen, war das letzte zu dem wir noch im Stande waren, am Abend wurde dann gegrillt, auf einem Einweggrill den Thiemo und ich uns irgendwie unter den Nagel gerissen hatten und einem großen Grill aus einem verbogenen Gittermülleimer über einer Feuerstelle. Auch dieser Abend neigte sich irgendwann dem Ende, erst nachdem Wiebke beschlossen hatte mit mir noch alle Lieder eines Gittarensongbuches anzusingen, es war ein dickes Buch und wir hatten keine Gitarre. Am nächsten Tag fast wieder erholt, ging es nach dem Aufräumen auf den Heimweg, diesmal schloss ich mich der radelnden Gruppe an. In der Halbwegespause,  nach 8 Monaten Aufenthalt in diesem Land, sah ich so endlich einen von dieses langen, graden, sonnigen Stränden für die Dänemark ja so berühmt ist, zu mindest steht das in jedem Rieseführer, die Sonne schien die Welt ist schön. Die Wahl der landschaftlich ansprechenden Rute führte dazu, dass wir beim erreichen Kopenhagens wieder vollkommen ausgepowert waren, erschöpft aber glücklich trafen wir uns am Abend zu Pfannkuchen und Tatort.</p>
<br />  <a rel="nofollow" href="http://feeds.wordpress.com/1.0/gocomments/martindaenemark.wordpress.com/175/"><img alt="" border="0" src="http://feeds.wordpress.com/1.0/comments/martindaenemark.wordpress.com/175/" /></a> <a rel="nofollow" href="http://feeds.wordpress.com/1.0/godelicious/martindaenemark.wordpress.com/175/"><img alt="" border="0" src="http://feeds.wordpress.com/1.0/delicious/martindaenemark.wordpress.com/175/" /></a> <a rel="nofollow" href="http://feeds.wordpress.com/1.0/gofacebook/martindaenemark.wordpress.com/175/"><img alt="" border="0" src="http://feeds.wordpress.com/1.0/facebook/martindaenemark.wordpress.com/175/" /></a> <a rel="nofollow" href="http://feeds.wordpress.com/1.0/gotwitter/martindaenemark.wordpress.com/175/"><img alt="" border="0" src="http://feeds.wordpress.com/1.0/twitter/martindaenemark.wordpress.com/175/" /></a> <a rel="nofollow" href="http://feeds.wordpress.com/1.0/gostumble/martindaenemark.wordpress.com/175/"><img alt="" border="0" src="http://feeds.wordpress.com/1.0/stumble/martindaenemark.wordpress.com/175/" /></a> <a rel="nofollow" href="http://feeds.wordpress.com/1.0/godigg/martindaenemark.wordpress.com/175/"><img alt="" border="0" src="http://feeds.wordpress.com/1.0/digg/martindaenemark.wordpress.com/175/" /></a> <a rel="nofollow" href="http://feeds.wordpress.com/1.0/goreddit/martindaenemark.wordpress.com/175/"><img alt="" border="0" src="http://feeds.wordpress.com/1.0/reddit/martindaenemark.wordpress.com/175/" /></a> <img alt="" border="0" src="http://stats.wordpress.com/b.gif?host=martindaenemark.wordpress.com&amp;blog=8917956&amp;post=175&amp;subd=martindaenemark&amp;ref=&amp;feed=1" width="1" height="1" />]]></content:encoded>
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		<title>Nachtrag</title>
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		<pubDate>Mon, 10 May 2010 08:21:49 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Martin</dc:creator>
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		<description><![CDATA[Nach verschiedensten Beschwerden zu meinem letzten Artikel sehe ich mich genötigt einen Nachtrag zu verfassen. Ersten scheint man Gugelhupf, wirklich nicht mit K am Anfang zuschreiben, denn der Name stammt, nicht wie man aus der Form schließen könnte, von einer misslungen Kugel, sprich  „Kugel futsch“, sondern nimmt seinen Ursprung in dem mittelhochdeutschen Wort für Kapuze [...]<img alt="" border="0" src="http://stats.wordpress.com/b.gif?host=martindaenemark.wordpress.com&amp;blog=8917956&amp;post=172&amp;subd=martindaenemark&amp;ref=&amp;feed=1" width="1" height="1" />]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Nach verschiedensten Beschwerden zu meinem letzten Artikel sehe ich mich genötigt einen Nachtrag zu verfassen. Ersten scheint man Gugelhupf, wirklich nicht mit K am Anfang zuschreiben, denn der Name stammt, nicht wie man aus der Form schließen könnte, von einer misslungen Kugel, sprich  „Kugel futsch“, sondern nimmt seinen Ursprung in dem mittelhochdeutschen Wort für Kapuze &#8222;gugel&#8220; und  hupf=hopf=hefe. Ich verzichte auf eine Korrektur des eigentlichen Artikels und sehe diesen konsequent durch gehaltenen Rechtschreibfehler als künstlerische Freiheit.<br />
Außerdem wurde sich beschwert, dass mein Artikel kein Happy End habe, denn der entstandene Kuchen, so wurde bezeugt, habe sehr gut geschmeckt, das zu erwähnen fällt nicht sehr schwer.</p>
<br />  <a rel="nofollow" href="http://feeds.wordpress.com/1.0/gocomments/martindaenemark.wordpress.com/172/"><img alt="" border="0" src="http://feeds.wordpress.com/1.0/comments/martindaenemark.wordpress.com/172/" /></a> <a rel="nofollow" href="http://feeds.wordpress.com/1.0/godelicious/martindaenemark.wordpress.com/172/"><img alt="" border="0" src="http://feeds.wordpress.com/1.0/delicious/martindaenemark.wordpress.com/172/" /></a> <a rel="nofollow" href="http://feeds.wordpress.com/1.0/gofacebook/martindaenemark.wordpress.com/172/"><img alt="" border="0" src="http://feeds.wordpress.com/1.0/facebook/martindaenemark.wordpress.com/172/" /></a> <a rel="nofollow" href="http://feeds.wordpress.com/1.0/gotwitter/martindaenemark.wordpress.com/172/"><img alt="" border="0" src="http://feeds.wordpress.com/1.0/twitter/martindaenemark.wordpress.com/172/" /></a> <a rel="nofollow" href="http://feeds.wordpress.com/1.0/gostumble/martindaenemark.wordpress.com/172/"><img alt="" border="0" src="http://feeds.wordpress.com/1.0/stumble/martindaenemark.wordpress.com/172/" /></a> <a rel="nofollow" href="http://feeds.wordpress.com/1.0/godigg/martindaenemark.wordpress.com/172/"><img alt="" border="0" src="http://feeds.wordpress.com/1.0/digg/martindaenemark.wordpress.com/172/" /></a> <a rel="nofollow" href="http://feeds.wordpress.com/1.0/goreddit/martindaenemark.wordpress.com/172/"><img alt="" border="0" src="http://feeds.wordpress.com/1.0/reddit/martindaenemark.wordpress.com/172/" /></a> <img alt="" border="0" src="http://stats.wordpress.com/b.gif?host=martindaenemark.wordpress.com&amp;blog=8917956&amp;post=172&amp;subd=martindaenemark&amp;ref=&amp;feed=1" width="1" height="1" />]]></content:encoded>
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		<title>Drei Kugelhüpfe</title>
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		<pubDate>Mon, 12 Apr 2010 09:06:01 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Martin</dc:creator>
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		<description><![CDATA[Letzte Woche war es endlich soweit, nach Jahre langen sporadischen Training und richtig ernst zunehmender Vorbereitung im letzten halben Jahr, in welchem ich fast wöchentlich geübt habe, wagte ich mich an die Königsklasse, an die drei Kugelhüpfe. So, ich nehme an die drei Kugelhüpfe sagen so gut wie keinem von euch etwas. Es handelt sich [...]<img alt="" border="0" src="http://stats.wordpress.com/b.gif?host=martindaenemark.wordpress.com&amp;blog=8917956&amp;post=164&amp;subd=martindaenemark&amp;ref=&amp;feed=1" width="1" height="1" />]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Letzte Woche war es endlich soweit, nach Jahre langen sporadischen Training und richtig ernst zunehmender Vorbereitung im letzten halben Jahr, in welchem ich fast wöchentlich geübt habe, wagte ich mich an die Königsklasse, an die drei Kugelhüpfe. So, ich nehme an die drei Kugelhüpfe sagen so gut wie keinem von euch etwas. Es handelt sich hierbei um den Schwierigkeitsgrad eines Kuchens aus dem Buch &#8222;Backen macht Freude&#8220; des Dr. Oekter Verlags. Anlass war zunächst Sarahs Geburtstag, für welchen ich eine Cappuccino-Torte buk.  Ta daa:</p>
<p><a href="http://martindaenemark.files.wordpress.com/2010/04/img_0756.jpg"><img class="aligncenter size-medium wp-image-167" title="Einfach schön und lecker!" src="http://martindaenemark.files.wordpress.com/2010/04/img_0756.jpg?w=300&#038;h=225" alt="" width="300" height="225" /></a></p>
<p>Da mir dieser Kuchen ohne größere Schwierigkeiten gelang, ich musste lediglich den Biskuitteig zweimal backen, da er beim ersten Mal doch sehr schwedisch, sprich matschig war, wurde ich dann vielleicht etwas übermütig. Gestern war deutscher Abend. D.h. die deutschen Freiwilligen haben für die anderen Freiwilligen gekocht, wir hatten auch schon nenn französischen Abend und werden noch einen russischen haben usw. auf jeden Fall brauchten wir auch noch einen deutschen Nachtisch bzw. einen deutschen Kuchen. Ich, vor kurzem erst in die Liga der drei Kugelhüpfe auf gestiegen, erklärte mich bereit DEN deutschen Kuchen zu backen, die Torte der Torte, die Creme de la Creme der Backkünste, eine Schwarzwälderkirschtorte. Das allein wäre ja nicht schon wahnwitzig genug (die Zutatenliste erstreckt sich über zwei Seitenränder) nein ich wollte gleich zwei von diesen Meisterwerken der Konditorei erschaffen. Was folgte war voraus zu ahnen. Es fing schon bei den Biskuitböden an, ich beging einen Fehler der mir seit 5 Jahren nicht mehr unter gekommen ist, ich vergaß bei dem einen Teig das Backpulver so wurden aus den vier Schichten Biskuitteig die für zwei komplette Kuchen notwenig gewesen wären 3, ähnliches unterlief mir beim Knetteigboden. Gewiss diesmal war es kein solch peinlicher Anfängerfehler, doch aus verschiedenen hier nichts zur Sache tuenden Gründen zerfiel der eine Boden in Stücke, es war als hätte ich eine uralten Packt gebrochen, den die Bäcker mit dem Teufel geschlossen hatten, der besagt dass man nur eine Schwarzwälderkirschtorte zur gleichen Zeit erschaffen darf. Wie auch immer zum umkehren war es zu spät, ich hatte einen Pfad eingeschlagen den ich nicht verlassen konnte, spätestens als ich die Kirschfüllung zubereitete, welche als einziger Bestandteil für beide Kuchen perfekt wurde, glich die Küche einem Schlachtfeld.<br />
Zu diesem Zeitpunkt hatte ich schon resigniert mir war klar, dass ich am Ende besten Falls vor einer Schwarzwälderkirschtorte und einem Mutantenkuchen stehen würde, bei diesem Gedanken lief es mir kalt den Rücken hinunter. Ich hatte aber noch 1,6 Liter Sahne zum Schlagen vor mir und dabei wurde offensichtlich, dass es eine Verschwörung(Vershexung) gab. In der einen Schüssel klappte es perfekt. Sahne fast steif schlagen, Puder-/ Vanillezucker oben drauf und die warme Gelatine unterrühren, fertig. Doch in der andren klappte es überhaupt nicht. Die Sahne wurde und wurde nicht steif. Zum Glück haben wir mittlerweile einen Mixer vor einem halben Jahr hätte ich das noch mit der Hand machen müssen, diese Tortur blieb mir erspart. Da die Sahne nicht steif wurde, griff ich sogar zu Tricks und kippte Sahnesteif hinein und dann geschah etwas, das ich bis jetzt nicht für möglich gehalten habe, es entstand Butter, ziemlich sonderbar:</p>
<p><a href="http://martindaenemark.files.wordpress.com/2010/04/img_0759.jpg"><img class="aligncenter size-medium wp-image-165" title="Butter!!!" src="http://martindaenemark.files.wordpress.com/2010/04/img_0759.jpg?w=300&#038;h=225" alt="" width="300" height="225" /></a></p>
<p>Wie auch immer nun blieb mir nur noch Eines zu tun, wenigstens die Hälfte des Planes zu erfüllen und mich mit 50% und ner schlechten 4 irgendwie durch zu mogeln. Aus den nicht verunglückten Teilen setzte ich einen Kuchen zusammen, verschätze mich in mit der Sahne leicht wodurch die kleinen Verzierungskringel leider gestrichen werden mussten und setzte noch die Kirschen oben auf.  Die Zeugnisse meines Versagens wanderten in den Müll, und übrig blieben nur dies und ich als ein Schatten meiner selbst:</p>
<p><a href="http://martindaenemark.files.wordpress.com/2010/04/img_0762.jpg"><img class="aligncenter size-medium wp-image-166" title="Schwarzwälderkirschtorte." src="http://martindaenemark.files.wordpress.com/2010/04/img_0762.jpg?w=300&#038;h=225" alt="" width="300" height="225" /></a></p>
<br />  <a rel="nofollow" href="http://feeds.wordpress.com/1.0/gocomments/martindaenemark.wordpress.com/164/"><img alt="" border="0" src="http://feeds.wordpress.com/1.0/comments/martindaenemark.wordpress.com/164/" /></a> <a rel="nofollow" href="http://feeds.wordpress.com/1.0/godelicious/martindaenemark.wordpress.com/164/"><img alt="" border="0" src="http://feeds.wordpress.com/1.0/delicious/martindaenemark.wordpress.com/164/" /></a> <a rel="nofollow" href="http://feeds.wordpress.com/1.0/gofacebook/martindaenemark.wordpress.com/164/"><img alt="" border="0" src="http://feeds.wordpress.com/1.0/facebook/martindaenemark.wordpress.com/164/" /></a> <a rel="nofollow" href="http://feeds.wordpress.com/1.0/gotwitter/martindaenemark.wordpress.com/164/"><img alt="" border="0" src="http://feeds.wordpress.com/1.0/twitter/martindaenemark.wordpress.com/164/" /></a> <a rel="nofollow" href="http://feeds.wordpress.com/1.0/gostumble/martindaenemark.wordpress.com/164/"><img alt="" border="0" src="http://feeds.wordpress.com/1.0/stumble/martindaenemark.wordpress.com/164/" /></a> <a rel="nofollow" href="http://feeds.wordpress.com/1.0/godigg/martindaenemark.wordpress.com/164/"><img alt="" border="0" src="http://feeds.wordpress.com/1.0/digg/martindaenemark.wordpress.com/164/" /></a> <a rel="nofollow" href="http://feeds.wordpress.com/1.0/goreddit/martindaenemark.wordpress.com/164/"><img alt="" border="0" src="http://feeds.wordpress.com/1.0/reddit/martindaenemark.wordpress.com/164/" /></a> <img alt="" border="0" src="http://stats.wordpress.com/b.gif?host=martindaenemark.wordpress.com&amp;blog=8917956&amp;post=164&amp;subd=martindaenemark&amp;ref=&amp;feed=1" width="1" height="1" />]]></content:encoded>
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		<title>WiWaWinterferien-Teil2: Einmal quer durch Dänemark und mehr oder weniger wieder zurück.</title>
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		<pubDate>Fri, 19 Mar 2010 13:44:29 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Martin</dc:creator>
				<category><![CDATA[Uncategorized]]></category>

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		<description><![CDATA[Erstmal will ich mich dafür entschuldigen, dass seit dem letzten Blogeintrag mal wieder soviel Zeit verstrichen ist, aber irgendwie kam ich zu überhaupt nichts. Erst hatte ich Besuch um den es sich zu kümmern galt und dann war ich mit einer kindergartenähnlichen Gesellschaft in Berlin, also den Freiwilligen aus dem Café ich dem ich arbeite [...]<img alt="" border="0" src="http://stats.wordpress.com/b.gif?host=martindaenemark.wordpress.com&amp;blog=8917956&amp;post=158&amp;subd=martindaenemark&amp;ref=&amp;feed=1" width="1" height="1" />]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Erstmal will ich mich dafür entschuldigen, dass seit dem letzten Blogeintrag mal wieder soviel Zeit verstrichen ist, aber irgendwie kam ich zu überhaupt nichts. Erst hatte ich Besuch um den es sich zu kümmern galt und dann war ich mit einer kindergartenähnlichen Gesellschaft in Berlin, also den Freiwilligen aus dem Café ich dem ich arbeite aber dazu (hoffentlich) an einer anderen Stelle mehr.<br />
Wo waren wir beim letzten Mal stehen geblieben ach ja, am Bahnhof von Odense. Mit dem Erscheinen Nils machten sich zwei Gefühle in mir breit. Erstens war ich ziemlich sicher das ich in den richtigen Zug stiegen, aber nun war das auch plötzlich von viel größerer Bedeutung als vorher. Außerdem freute ich mich auch einfach so Nils zu sehen. Nun ging es erstmal nach Møldrup, das ist auf Jütland, also dem dänischen Festland relativ in der Mitte, man könnte auch einfach sagen es liegt ziemlich in der Pampa. Bei Møldrup handelt es sich um einen riesengroßen Männerspielplatz, offiziell getarnt als Auffangstelle für männliche Alkoholiker. Diese Verkleidung hält aber keiner genaueren Betrachtung stand, man Arbeitet wenn man Lust hat, sonst arbeitet man nicht, die &#8222;Arbeiten&#8220; reichen von einem Sägewerk in dem man mit großen lauten Maschinen Holz in Kleinteile zerlegt und danach wieder zusammen baut, bevorzugt werden in Möldrup hierbei Paletten für Gabelstapler und Kartoffelkisten in jeder Größenordnung, die man über all auf dem Gelände verteilt vorfindet. Dann gibt es einen Bauernhof mit Kühen, ganz vielen Traktoren, eine Co-Kart-Bahn, einen Fischersee, eine Bäckerei, eine Werkstatt in der man alles was man kaputt gemacht hat wieder reparieren kann und zur Zeit bauen sie noch an einer Fleischerei. An jeder dieser Arbeitstellen kann man solange werkeln wie man will, dann man wieder was andres machen oder gehen oder oder oder&#8230; Untergebracht waren wir bei, Zoltan und Margit, zwei ungarischen Freiwilligen, die Nils und ich von unseren gemeinsamen Seminaren kennen. Zoltan erklärte uns bei dem morgendlichen Rundgang, mit einem sehr verdächtigen Funkeln in den Augen, wie alles funktioniert, das Wärmekraftwerk, die Molkerei, das Sägewerk usw. Danach tappten Nils und ich noch ein wenig auf eigene Faust durch das verschneite Gelände. Plötzlich standen wir vor einem Rollstuhlfahrer mit einer Krücke in der Hand, mit welcher in einem Gebüsch rumwühlte, in dem sich wiederum ziemlich viel Schrott befand. Auf unserer Hilfsangebot meinte er, in einem Englisch, mit unglaublichem britischen Akzent: &#8220; The thing with the wheels.&#8220; [Das Ding mit den Rädern] und deutete auf ein schwer zu sagen, nun ja Ding mit Rädern halt. So ein Gestell auf das man kleine Taschen tun kann die man dann hinter sich herzieht. Wie auch immer natürlich tat ich mein Bestes um an dieses Teil ranzukommen, wobei er dieses Satz ziemlich stur wiederholte, da er scheinbar davon ausging, ich hätte ihn nicht so ganz verstanden, während ich erstmal einmal um das Gebüsch herum lief über einen Container kletterte, ich weiß klingt jetzt irgendwie ziemlich bescheuert, aber ich fand diesen Weg irgendwie praktischer und schaffte es tatsächlich das Ding mit den Rädern aus dem anderen Müll heraus zu kramen, wodurch am Ende alle glücklich waren. Zurück blieb nur die Frage wozu ein ca. 60 Jähriger britischer Rollstuhlfahrer in der dänischen Pampa ein Rollgestell braucht.  Auf dem restlichen Rundgang besichtigten wir eine kleine leere Kirche, ihren Dachboden und den Glockenturm, dann starrten wir noch  ziemlich lang Kühe an, die ihrerseits uns anstarrten, gleichzeitig unterhielten wir uns darüber wie sinnlos es ist Kühe anzustarren, ich nehme an die Kühe muhuten über ein ganz ähnliches Thema.<br />
Am Nachmittag kümmerten sich Margit und Zoltan wieder um uns, wodurch unsere Aktivitäten etwas an Sinn gewannen, so ging es mit dem Auto ans Meer, genauer nach Ringkøbing an der dänischen Nordseeküste, dort sah ich zum zweiten mal in meinem Leben das Meer im Winter diesmal bei nicht ganz so gutem Wetter, danach ging’s gleich ins Wasser, glücklicher weise im Hallenbad, nach einem Fachgespräch über die Vorteile von Jacuzzis im Winter neigte sich unser Møldrupaufenthalt leider auch schon dem Ende denn am nächsten Morgen traten Nils und Ich  unsere Reise ans Ende der Welt an, zumindest der dänischen. Mit dem Zug nach Skagen, an der Nordspitze Dänemarks dort wo die Wellen der Nordsee auf die Wellchen der Ostsee treffen. Nach ein paar Stündchenzugfahrt mussten wir aber erstmal unsere Herberge finden, das Wetter war mittlerweile eher ungemütlich, das Land zeigte uns definitiv seine windige Seite, dachten wir zu diesem Zeitpunkt noch. Bei der Wegfindung könnte man behaupten wir wären etwas im Kreis gelaufen, ich würde sagen wir wussten nur nicht an welchem Ende der Straße sich das befand, es war halt am falschen. Wir übernachteten in einer Ferienwohnung im Keller die normalerweise an Sommertouristen, von denen Skagen ne Menge hat, vermietet wird.  Mittlerweile war es schon später Nachmittag und wir wollten nur noch kurz zur Nordspitze die ca. 2 km  außerhalb Skagens liegt laufen. Wir waren keine 100m aus dem Städtchen draußen, da wurde uns klar das es wohl nichts wird, nun zeigte sich Dänemark von seiner windigen Seite, gleichzeitig stand ich Knietief im Schnee, Nils reichte er auch bis zu den Unterschenkeln,  enttäuscht, ziemlich verweht und etwas verkühlt kamen wir zurück in die Wohnung machten uns erstmal Abendessen und schmiedeten bei deutschen Fernsehen, Pläne wie wir es morgen schaffen würden bis ans Ende der Welt zu laufen.<br />
An besagtem Samstag schneite es und es wehte  und war insgesamt ziemliches „Ich will lieber zuhause bleiben.“ Wetter. Wir gingen in der Hoffnung das es schon noch etwas schöner werden würde erstmal ins Kunstmuseum wo die Weltberühmten Skagenmaler ausgestellt sind. Dort waren viele Bilder von Fischern an sommerlichen Stränden, sommerliche Stränden ohne Fischer und sommerlichen Fischern ohne Stränden. Auch farbenfrohe Gärten waren ein beliebtes Motiv, an den Fenstern tummelten sich die Eisblumen.<br />
Es hilft ja alles nichts, wer nach Skagen fährt muss auch die Spitze gesehen haben. Der Vorteil des starken Gegenwindes war die Gewissheit, dass er falls wir erfieren würden sicher unsere Leichen nach Skagen zurück tragen würde und das der Rückweg wohl ziemlich leicht sein würde. Der Nachteil war man kam nicht voran, es war kalt, man kam nicht voran und die kleinen aufgewirbelten Schneekügelchen verwandelten sich in Geschosse die auf das Gesicht den einzigen nicht geschützten Teil des Körpers einprasselten, hatte ich schon gesagt das man nicht sonderlich schnell voran kam. Auf dem letzten Parkplatz ca. 800m vor der eigentlichen Spitze schlugen wir unser Basislager auf, sprich wir setzten uns kurz an eine etwas windgeschützte Ecke hinter einem Kiosk. Die Ziegerade war ein endloslanger Strand, an dessen Ende ein paar Eisklumpen aus dem Matsch ragten, der Lohn war die Gewissheit, dort gewesen zu sein, ein doch atemberaubendes Panorama aus Wellen und vor allem eine Erfahrung die sonst nur arktische Forscher erleben. Als wir das alles ausgiebig fotografiert hatten wurden wir wirklich sprichwörtlich nach hause geweht. Für den Hinweg hatten wir ca. 2 Stunden gebraucht, zurück ungefähr ne halbe.<br />
Wir packten schon mal Alles zusammen den wir wollten an diesem Tag noch nach Kopenhagen zurück, doch dann erhielten wir die Nachricht, dass aufgrund des Schneesturms leider keine Züge mehr von Skagen aus fahren würden, dass wir also bis auf Weiteres hier verweilen würden. Mit einem Blick auf den flimmernden Bildschirm  meinte Nils: &#8220; Wir sitzen fest am Ende der Welt und unsere einzige Verbindung nach außen ist ein Fernseher auf dem Kochshows mit Kindern laufen.&#8220; So saßen wir rum, das Fernsehprogramm änderte sich zum Glück noch zum Positiven. Wie das so ist wenn man machtlos über äußere Umstände ist, gammelten wir einfach nur noch rum, was anderes blieb uns ja auch nicht übrig, die Chancen darauf dass der Zug am nächsten Tag fahren würde, standen zu diesem Zeitpunkt auch noch relativ schlecht, so machten wir es uns gemütlich und verfielen ab und zu in ironisches  Gelächter über unsere Situation.<br />
Am nächsten Tag fuhr der Zug dann doch also fast. Es fing erst positiv an in Skagen startete der Zug , am nächsten Bahnhof jedoch kam er dann nicht weiter, worauf der Zugführer durch die Lautsprecher verkündete, dass wir etwas Anlauf nehmen müssten um durch die Schneedüne vor uns durch zu kommen, dieser Plan klappte dann sogar und wir kämpften uns von Station zu Station, dann fuhren wurden wir plötzlich langsamer und hielten mitten auf einem Bahnübergang, wir waren an einem Bahnhof vorbei gefahren mussten also  noch mal ein Stückchen zurück, als wir dann kurz vor Fredrikshavn unserem Endbahnhof waren, meldete sich der Zugführer ein weiters Mal zu Wort. Wir müssten warten, weil ein Zug auf unserem Einfahrtgleis steckengeblieben war oder so ähnlich, kurz darauf fuhren wir dann doch ein. Damit hatten wir das erste kleine Stückchen geschafft, von Fredrikshavn fuhr dann leider wirklich kein Zug, wir stiegen deswegen erstmal in einen Bus, der uns weiterbringen sollte, da wir aber nur nach Westen fuhren, aber ja nach Südosten mussten, war Nils sich dann doch nicht so sicher ob wir richtig sind, ich fand Bus fahren auf jeden Fall toller als am Bahnhof rum sitzen. In Hjørrning, welches wirklich westlich von Fredrikshavn liegt, stellten wir fest, das dies wohl die einzige verfügbare Richtung gewesen war also ganz richtig. Von dort fuhr dann ein Zug nach Ålborg. Es dämmerte schon als wir in Ålborg ankamen.  Hier fanden wir endlich ein Zug direkt nach Kopenhagen, in dem wir dann die nächsten 6 Stunden verbrachten insgesamt waren wir 11 unterwegs und es war schon Montag als ich wieder in der Skindergade in mein Bett fiel und mein Winterurlaub zu Ende war. Mit nur 4 Stunden und einem Tag Verspätung.</p>
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		<title>WiWaWinterferien &#8211; Teil 1: Allein in einer fremden Stadt</title>
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		<pubDate>Thu, 25 Feb 2010 10:30:57 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Martin</dc:creator>
				<category><![CDATA[Uncategorized]]></category>

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		<description><![CDATA[Auf Grund der Bindung meiner Ferien an die der dänischen Schüler, ergab es sich das ich mitten im Februar eine Woche frei hatte. Seit langem stellte sich mir schon die Frage was ich denn mit diesem Blödsinn anfangen sollte. Zuhause war ich erst (Weihnachten), für eine Weltreise ist eine Woche zu kurz, zum Gammel zu [...]<img alt="" border="0" src="http://stats.wordpress.com/b.gif?host=martindaenemark.wordpress.com&amp;blog=8917956&amp;post=154&amp;subd=martindaenemark&amp;ref=&amp;feed=1" width="1" height="1" />]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Auf Grund der Bindung meiner Ferien an die der dänischen Schüler, ergab es sich das ich mitten im Februar eine Woche frei hatte. Seit langem stellte sich mir schon die Frage was ich denn mit diesem Blödsinn anfangen sollte. Zuhause war ich erst (Weihnachten), für eine Weltreise ist eine Woche zu kurz, zum Gammel zu lang und außer mir hatte nicht so wirklich irgendwer Zeit. Was liegt da näher als sich einfach in den Zug zu setzen und ein wenig im Land rum zu tuckern. Diesen &#8222;Plan&#8220; hatte ich schon länger damit ergab sich aber auch ein kleines Problem, alle meine bisherigen Reisen hatte entweder jemand anderes organisiert oder sie waren eben überhaupt nicht organisiert. „Nur ohne Plan ist man spontan“ <img src='http://s1.wp.com/wp-includes/images/smilies/icon_wink.gif' alt=';-)' class='wp-smiley' />  Das war zwar immer total lustig, aber im Winter in einem fremden Land im Wald zu pennen bzw. sich von Melonen-Tick-Tacks zu ernähren mit einem Campingführer als einzige Orientierungsleitlinie mitten in der Pampa, stellte ich mir doch etwas ungemütlich vor.<br />
Deswegen stellte ich im Vornherein sicher das die Chancen darauf, dass ich jeden Abend ein warmes Bett haben werde recht gut standen, packte zwei Reiseführer und genug Essen für die erste Zugfahrt ein.<br />
Als ich dann Samstagvormittag voll bepackt zum Bahnhof stapfte -wird schon ein Zug nach Odense fahren- durchströmte mich dieses wunderbare Gefühl von Freiheit, das ich normaler Weise bekam als ich nachts aus den Internatsfenstern gesprungen war. Meine einzigen Aufgaben für den Rest dieses Tages waren einen Supermarkt und die Jugendherberge zu finden.<br />
Im Zug schlug ich erstmal mein Buch auf und hätte es so fast zum fünften Mal die Überfahrt über den großen Belt zwischen Seeland und Fünen zu verpassen, schaute dann zufällig doch zum Fenster raus und hab es endlich geschafft diese Mischung aus Brücke und Wasser zu sehen, wusste also endlich das ich bis jetzt nichts verpasst hatte. Etwas später lief dann voller Tatendrang aus dem Bahnhofscenter Odense und vor mir auf einer großen Litfaßsäule stand Danhostel 100m und ein großer Pfeil nach rechts. Erstes Ziel erreicht. Nun hatte ich sogar einen Stadtplan, welch ein Luxus. Es war früher Nachmittag, der Himmel war grau, es kann gut sein das es geschneit hat, Schnee war ein ständiger Begleiter auf dieser Reise, deswegen kann ich leider nicht mehr genau sagen wann es wie genau geschneit hat, aber ich möchte euch an dieser Stelle versichern, dass ich so jede Form von Schnee die es gibt er- und vor Allem durchlebt habe. Ich streifte also erstmal durch die Innenstadt, kaufte Lebensmittel und fand raus wann die Touristinformation offen hat. Irgendwann wurde mir dann kalt und ich beschloss für einen Tag schon genug gesehen zu haben, zurück auf meinem Zimmer machte ich Bekanntschaft mit meinem Mitbewohner für die nächsten 2 Tage. Ein Belgier auf dem Weg nach Japan. #Was macht der in Dänemark? # Ja genau, das dachte ich mir auch. Im Laufe unseres Gesprächs fügte sich das Puzzle so langsam zusammen: Er will nach Japan laufen. Schlägt sich so von Jugendherberge zu Jugendherberge durch. In Dänemark wollte er noch ein paar Freunde besuchen. Reist also über Dänemark, Schweden, wenn es geht Finnland, erstmal nach Moskau. Da das Wetter so schlecht ist fährt er auch Bus. In Belgien kann man sich einfach ein Jahr von der Arbeit frei nehmen bekommt monatlich ein kleines Mindestgehalt und nach dem Jahr seinen Job wieder zurück, die meisten Belgier nutzen diese Zeit um ihre Kinder groß zu ziehen, mein Telefontechniker hier, läuft nach Japan. Am 2.April muss er in Moskau sein, weil ihn dann die Transib nach Peking fährt. Er will noch 2 Wochen in Kopenhagen verbringen und eine in Stockholm (Von den 5 die er hat um nach Moskau zu laufen [Anmerkung des Autors]), dann verbringt er ein wenig Zeit in Peking und fliegt danach nach Japan, er hat aber nur ein dreimonatiges Visum, deswegen fliegt er (-selbstverständlich- weitere A.d.A.) noch drei Monate nach Australien, um dann wieder nach Belgien zu fliegen, seinen Bruder aufzusammeln und die letzten zwei Wochen in Irland zu verbringen. Nebenbei lernt er Japanisch und schreibt ein fiktives Buch über Erzengel, das sein Bruder angefangen hat, er hat jetzt aber genug Zeit es fertig zu schreiben.  Ein echt netter Kerl und bei so ambitionierten Zielen kam mir meine Reise doch ziemlich profan vor.<br />
Nachdem ich mich wieder aufgewärmt hatte schaute ich mir Odense auch noch mal bei Nacht an und kam endlich mal wieder in den Genuss von gutem alten MCDonalds Essen, um zwei Uhr nachts, ich lag im Bett und hab gelesen, stapfte dann mein Belgier wieder zu Tür herein vollkommen besoffen, er hatte den Abend in einer Kneipe verbracht. Wie nächsten Abend erfahren habe, hat ihn scheinbar der Barkeeper mit lokalen Spezialitäten abgefüllt, die er unbedingt probieren musste. Ich verbrachte den Sonntag, aber nicht wie er verkatert auf dem Zimmer sondern mit Clara in Keterminde. Im Fjord&amp;Baelt Center, mit Schweinswalen und Seerobben und einer Ausstellung übers Meer, für die wir vielleicht doch etwas zu alt waren, lustig war es trotzdem. Da es einfach traumhaftes Wetter war, fuhren wir noch zur Nordspitze Fünens parkten auf dem zweit nördlichsten Parkplatz und liefen fast bis zum nördlichsten. An diesem Tag sah ich zum erstmal Meer im Winter, noch dazu spiegelglatt bei vollkommener Windstille. Traumhaft! Wieder in Odense stand ein Erkundungstour der anderen Art auf dem Programm ich wollte die Stadt erjoggen, rannte also einfach in irgendeine Richtung los, nach eineinhalb Stunden hatte ich dann auch wieder zurück gefunden und der weil Odense von seiner nicht ganz so touristischen Seite gesehen. Fazit: Sieht aus wie Erfurt mit vielen Backsteinen. Sprich schöne Stadt. Am Abend kam ich in den Genuss deutschen Fernsehens und schaute mir aus Protest das kein Tatort kam, sondern Kölnerkarneval, die Liga der außergewöhnlichen Gentleman an, es geht doch nichts über ein wenig Entspannung. Der Belgier packte am nächsten Morgen seine Taschen, er hatte ja noch ein wenig Weg vor sich. Da Montag alle Museen Ruhetag hatten, entschloss ich mich für eine &#8222;kleine&#8220; Fahrradtour, es gab da noch das Schloss Eskov, einer von tausend Plätzen die man gesehen haben soll bevor man stirbt, eine absolute Sommerattraktion, mit Gärten und Parks und so Zeugs, ca. 30 km südlich von Odense. Glücklicherweise räumen die Dänen ihr Fahrradwege besser, als die Deutschen ihre Autobahnen, wodurch ich eine halbwegs angenehme Fahrt hatte, nach einiger Zeit fand ich sogar Wegweiser und mir war klar das ich so grob zumindest in die richtige Richtung gefahren  war, derweil verschafften sich meine Oberschenkel Gehör, die nicht so ganz damit einverstanden waren schon wieder was tun zu müssen. Nachdem ich mich kurzfristig verfahren hatte, kam ich dann direkt am Schloss vorbei, ich war mittlerweile drei Stunden unterwegs, es war um drei da ich den Vormittag damit verbracht hatte, einzukaufen, einen Bankautomaten zu suchen, da Lidl meine Mastercard nicht akzeptieren wolle, wodurch ich jetzt nicht mehr sonderlich gut auf Lidl zu sprechen bin und Emma zu mieten. Ich taufte das Fahrrad gleich denn ich ahnte schon, dass wir zwei so einiges durchmachen würden, deswegen wollte ich dann nicht immer nur von dem Fahrrad und mir schreiben. Ich war durch geschwitzt und stand vor dem Schloss besser gesagt ca. 500m davor, vor einem großen Tor, es hatte zu. Das hatte ich vorher schon gewusst. Aber man sah wirklich einfach nichts, alle diesen tollen Gärten drum herum waren eine einheitliche Schneefläche. Auch ansonsten war irgendwie nichts los.  Aber auf den Lageplänen die zeigten wie es im Sommer aussehen soll, wirkte das Ganze doch recht nett  aus. Der Weg führte in einem großen Bogen einen kleinen Hügel hinunter zum Eingang, dadurch hatte man auf Hin- und Rückweg einen wunderbaren Blick auf das Schloss, auf dem Rückweg machte ich am besten Aussichtspunkt, genau an diesem wo im Sommer höchstwahrscheinlich immer die ganzen Busse voll mit Pauschaltouristen halten,  einen kurzen Stopp und lief ein paar Meter in den Schnee hinein, genauer gesagt, ich erglimmte den riesigen Schneehaufen, welcher sich an Stelle des Busparkplatzes auf türmte,  um wenigstens ein gutes Foto zu haben. Nun stand ich da und zwischen mir und der Hecke vor dem Schloss war eine große unberührte weiße Fläche. Es hätte ein Acker sein können oder ein See. Im ersten Fall hätte ich rüber laufen können und ein besseres Foto zu schießen, im zweiten Fall hätte ich höchstwahrscheinlich auch rüber laufen können um ein besseres Foto zu schießen es bestand, aber auch di Möglichkeit einfach in der Mitte einzubrechen und damit Emma einfach hier in der Wildnis zurück zu lassen. Ich lief rüber. Anfangs machte ich noch alle paar Meter einen Test in dem ich mit meinen Schuhen solange im Schneerum wühlte bis ich den Boden sah, recht schnell wurde mir klar, dass es sich wohl um einen Acker handelt und dass ich doch ein ziemlicher Dummkopf bin. Das Foto war im Endeffekt nicht wirklich besser, aber das war mir ziemlich egal. Es ging an den Heimweg, der sich zunehmend zu einer Kraftanstrengung entwickelte, ich verfuhr mich genau an der gleichen Stelle noch einmal und als ich dann gegen fünf die Ausläufer Odenses vor mir sah, radelte ich schon nicht mehr, sondern strampelte nur noch müde auf den Pedalen rum. Vollkommen verschwitzt und am Ende meiner Kräfte schleppte ich mich in mein Zimmer. In der Hoffnung das ich keinen neuen Mitbewohner hatte, ich öffnete die Tür und vor mir stand ein Schwede der mich auf fließenden, vollkommen Akzent freiem Deutsch begrüßte.  Seine Geschichte war sogar noch verrückter als die des Belgiers: Er kam gerade kam er aus München, wo er ein Erasmusjahrlang Medizin studiert hatte und zwar als Austauschstudent aus Prag. Dort studierte er weil sein NC in Schweden zu schlecht war und er eh lieber auf Englisch studieren wollte, nun war er schon im vierten Jahr und wollte am liebsten sein Studium in München abschließen. Da er sich in die Stadt verliebt hatte. Nachdem er einem Münchner der samt Segelausrüstung  in Marokko stecken geblieben war eben diese nach München gefahren und darauf hin einige Zeit in der Bayrischen Landeshauptstadt gearbeitet hatte. Deutsch konnte er so gut, weil er teilweise in der Schweiz aufgewachsen ist. Alles klar. OK, fast alles. Warum war er jetzt gleich noch mal in Odense? Ganz einfach seine Bewerbung an der TU stand noch aus, in Deutschland sind ja jetzt eh erstmal Semesterferien und er wurde in Odense angenommen, wo er sich einfach so mal beworben hatte. Ihm fehlte aber noch sein Zimmer, weswegen er erstmal hier in Jugendherberge unterkommen musste, er würde falls er in München angenommen würde einfach wieder zurück ziehen oder nach Heidelberg oder tauschen oder so. Während mein erster Mitbewohner meine Reise übertrumpft hatte, übertrumpfte der hier direkt mein Leben, obwohl das vielleicht doch etwas, sehr abwechslungsreich war.<br />
Dienstag war dann plötzlich wieder gutes Wetter weshalb ich den Tag nicht in Museen verschwenden wollte, deswegen ging ich in den Zoo. Dort traf ich meine neue Lieblingstierart, hinter Wasserschildkröten, Seekühe unglaublich cool. Groß dick und liegen einfach im Wasser rum. Ihre nächsten Verwandten sind Elefanten die aber irgendwie viel bedrohlicher wirken, den Seekühe haben zwei winzige Seitenflossen und sonst nur einen fetten Körper, die könnten gar nicht gefährlich sein selbst wenn sie es wollten.<br />
Mittwoch ging’s dann endlich in die Museen so lernte ich allerhand über H.C.Andersen den wohl berühmtesten, Odenseer bzw. Dänen und über Odense und so halt. Wen das interessiert der sollte am besten selbst mal nach Odense. Am Abend stand ich dann am Bahnhof und wartete auf Nils und damit auf den Beginn des zweiten teils meines Urlaubs. &#8222;Einmal quer durch Dänemark und mehr oder weniger wieder zurück.&#8220;</p>
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		<title>Fortsetzung</title>
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		<pubDate>Thu, 11 Feb 2010 11:14:34 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Martin</dc:creator>
				<category><![CDATA[Uncategorized]]></category>

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		<description><![CDATA[Nun ist es endlich soweit die lange erwartete bzw. befürchtete Fortsetzung meines letzten Blogeintrages ist fertig. Ta…da…: Wo waren wir stehen gelblieben genau Sonntag, irgendwie ist das alles jetzt schon ziemlich lange her, deswegen kann ich nicht garantieren das es hier alles so stimmt wie ich es schreibe, weder chronologisch noch in sonst einem Sinne, [...]<img alt="" border="0" src="http://stats.wordpress.com/b.gif?host=martindaenemark.wordpress.com&amp;blog=8917956&amp;post=150&amp;subd=martindaenemark&amp;ref=&amp;feed=1" width="1" height="1" />]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Nun ist es endlich soweit die lange erwartete bzw. befürchtete Fortsetzung meines letzten Blogeintrages ist fertig. Ta…da…:<br />
Wo waren wir stehen gelblieben genau Sonntag, irgendwie ist das alles jetzt schon ziemlich lange her, deswegen kann ich nicht garantieren das es hier alles so stimmt wie ich es schreibe, weder chronologisch noch in sonst einem Sinne, aber wie heißt es so schön, Geschichte ist das was die Historiker aufschreiben, deswegen werd ich jetzt meine noch vorhanden Erinnerungen so aufschreiben, dass sie wenigstens auf den ersten Blick halbwegs Sinn ergeben:<br />
Also wieder zurück zum Sonntagmorgen, da waren wir erstmal im Nationalmuseum, dafür hatten wir gerade mal 2 Stunden von denen wir die ersten 15-30 Minuten mit einer Tätigkeit verbrachten, die im ersten Teil dieser Geschichte schon zuviel Beachtung gefunden hat. Die restliche Zeit reicht nicht wirklich aus irgendwas zu sehen (man kann in diesem Museum gut mehrere Tage, bis Wochen verbringen ohne sich wirklich  zu langweilen), was nicht heißen soll das die Ausstellung über die Regenwaldindianer und den Klimawandel nicht gut waren. Ich hatte nur die ganze Zeit das Gefühl von einer großen Torte nur ein kleines Stückchen essen zu können, bevor wir dann zum Essen gingen(Ich nehme gerne Lob für diese geniale Überleitung entgegen). Das verbrachten wir in einem indischen Restaurant, da gab es unglaublich leckere Riesenchips, deren Namen ich leider vergessen habe, aber sie waren unglaublich lecker. Es war Sonntag da macht es bei einer christlichen Veranstaltung irgendwie Sinn in die Kirche zu gehen, da diese ja normaler Weise Vormittags sind, würden sie überhaupt nicht in den Zeitplan passen deswegen gingen wir zu einem etwas ungewöhnlichen Gottesdienst: Der Church of Rock. Die afrikanische Gemeinde Kopenhagens, hält immer nachmittags Gottesdienst, da sie das in einer dänischen Kirche machen, in der vormittags die Volkskirchenleute sitzen. Diesen Gottesdienst kann man am Besten mit einem Zitat von Kamilla zusammen fassen: &#8220; Oh mein Gott, das ist ja wie in diesen Filmen. Nur echt und viel cooler&#8220; Die Afrikaner leben ihren glauben etwas ähm&#8230; sagen wir lebhafter, extrovertierter als das die meisten Europäer tun, so lässt sich auch erklären das ich ne Weile brauchte um rauszufinden, dass sie nicht die ganze Zeit einfach: &#8220; Ey! Men!&#8220; rufen, sondern „Amen“. Zu diesem Zeitpunkt tanzten grad alle singend durch die Kirche.<br />
Der Montagvormittag scheint äußerst unspektakulär gewesen zu sein, denn ich kann mich bei besten willen an überhaupt nichts mehr erinnern, aber am Nachmittag waren wir dann Eislaufen, das war schön. Bis auf das ich am Ende unbedingt dass mit der Drehung noch einmal ausprobieren wollte, was damit endete das ich auf dem Boden lag, aber ansonsten wäre ich ja überhaupt nicht hingefallen und das wäre ja kein Eislaufen gewesen. Am Abend sahen wir dann den Film &#8222;Bænken&#8220;, ja das heißt übersetzt Bank. Das war so ein ernster Film über Alkoholismus, Männer die ihre Frauen schlagen und Liebe in Familien. Total cool und auch gut gemacht, es war so ein Film nachdem man sich immer irgendwie schlechter fühlt als vorher. Ah, jetzt weiß ich wieder was wir Montagvormittag gemacht haben, über unsere Projekte und Probleme in diesen geredet. Jetzt weiß ich auch wieder warum ich mich daran nicht erinnern konnte, ich hatte überhaupt keine Probleme.<br />
Dienstag verbrachten wir dann mit eher organisatorischem Kram, Zwischenberichten und PR fürs Diakonische Jahr. Aus irgendeinem Grund sollten wir auch folgende Frage beantworten: Wie komm ein Mann mit drei Kokosnüssen über eine Brücke  die nur ihn und zwei Kokosnüsse trägt? Denkt mal drüber nach&#8230;(Es gibt mehr als eine Lösung, auf die es im Übrigen gar nicht ankommt, klar soweit?!)<br />
Mittwoch hatten wir dann einen „Erste Hilfe“- Kurs, den fand ich ganz cool, da ich mich an meinen letzten nur sehr verschwommen erinnern konnte. Stabile Seitenlage: Also am Ende muss der Mensch auf der Seite liegen und darf nicht umfallen, oder so ähnlich.<br />
Die Lehrerin war gar nicht schlecht, machte aber um diesen Fakt etwas zu viel Wind. Anders gesagt Bescheidenheit war nicht so ganz ihre Stärke, als sie dann irgendwann meinte, sie sei witzig, musste ich wirklich etwas schmunzeln. Aber jetzt weiß ich zum Glück wieder, wie man Menschen richtig hinlegt, das man wenn es brennt besser das Hazs verlässt und auch nicht versucht Menschen im Wasser wiederzubeleben, meinte ich sie sei ein gute Lehrerin? Ach ja, hier doch der wichtige Hinweis, falls ihr und der verletzte von herunter stürzenden Balken bedroht seit, liebe weg gehen. Nein, ich hab wirklich was gelernt. Wie man Menschen die Rippen bricht. Wie man es vermeiden kann? Und das es wenn es nicht zu vermeiden ist, gar nicht so schlimm ist. Es ist übrigens viel leichter junge Menschen wiederzubeleben als Alte, das fand ich wirklich erstaunlich, irgendwie werden alte Menschen zwar gebrechlich, aber ihr Brustkorb wird steinhart.<br />
Der Donnerstag widmete sich dann eher wieder sozialen Problemen, so hörten wir einen Vortrag über den Einfluss welche Alkohol bzw. Drogensüchtige auf ihre Kinder haben. Fazit: Er ist nicht sonderlich positiv. Der Abend diente dann auch schon wieder dem Abschied, denn Freitag war nur noch ein Entsendegottesdienst und dann machten wir uns schon auf die Heimreise.<br />
So, das war es so grob, jetzt mach ich erstmal Winterferien. Falls ich aus denen wieder zurück kommen sollte, werdet ihr früher oder später von mir hören/ lesen&#8230;</p>
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